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Innerstädtischer Verlauf der Berliner Mauer
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http://www.berlin.de/mauer/verlauf/index/index.de.php
Hilfe
Die Karte zeigt den ehemaligen innerstädtischen Verlauf der Berliner Mauer sowie
Mauerreste, Mauerspuren, Gedenk- und Erinnerungsorte.
Über die blauen Kästchen im Feld "Navigation" lässt sich ihre Darstellung hinzu-
und wegklicken.
Im Einzelnen können folgende Objekt-Layer aufgerufen werden:
Ehemaliger Grenzstreifen zwischen vorderer und hinterer Mauer
In den Jahren nach dem 13. August 1961 ließ die Führung der DDR die Grenzen
zwischen Ost- und West-Berlin zu mehrfach gesicherten Sperranlagen ausbauen.
Grenzmauern oder Grenzzäune waren bis zu 3,60 Meter hoch, der Todesstreifen
dazwischen war zwischen fünf und mehreren hundert Metern breit. Heute ist der
ehemalige Grenzstreifen meist überbaut. In einigen Abschnitten ist er als
Grünanlage oder Gedenkort Teil der Erinnerungslandschaft. Auf unserer Karte ist
die vordere, an der Grenze zu West-Berlin errichtete Mauer rot, die hintere,
innere Mauer blau eingezeichnet.
Die politische Grenze, deren Verlauf für Flüchtlinge lebensentscheidend war, ist
gelb hervorgehoben, wenn sie nicht mit dem Standort der vorderen Sperrmauer
übereinstimmte.
Mauerreste / Mauerspuren
Die Berliner Denkmalpflege setzte sich seit 1990 für den Erhalt von Teilen der
Grenzanlagen und Grenzmauern ein. Sie konnte einige hundert Meter „Vorder-“ und
„Hinterlandmauer“ und drei Wachtürme unter Denkmalschutz stellen.
Ehemalige Grenzübergänge zwischen Ost- und West-Berlin
Zwischen Ost- und West-Berlin gab es zwischen dem 22.
August 1961 und dem 9. November 1989 sieben innerstädtische Straßenübergänge und
einen Bahnübergang. Der Verkehr zwischen der Bundesrepublik Deutschland und
West-Berlin lief über Transitstrecken mit weiteren Übergangstellen.
Gedenkstätten und Gedenkorte an der Berliner Mauer
Die Gedenkstätte Berliner Mauer, das Mauer-Mahnmal im
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus / Parlament der Bäume und weitere Gedenkorte
erinnern an die Opfer der Berliner Mauer. Die Gedenkstätte und das Mauer-Mahnmal
/ Parlament der Bäume sind nach dem Mauerfall im November 1989 entstanden.
Andere Erinnerungsorte wurden zwischen 1961 und 1989 in West-Berlin angelegt.
Sie dokumentieren die Geschichte des Erinnerns.
Dokumentationszentren und Museen im Verlauf der Berliner Mauer
Über die politischen Hintergründe der Teilung Berlins, über Fluchtversuche und
Einzelschicksale kann man sich im Dokumentationszentrum Berliner Mauer und im
Mauermuseum - Museum Haus am Checkpoint Charlie informieren. Sie liegen
unmittelbar am ehemaligen Mauerverlauf. Weitere Dokumentationsstätten zu den
Themen Nachkriegsgeschichte/Deutsche Teilung/Geschichte der DDR finden Sie an
verschiedenen Standorten über die Stadt verteilt.
Weitere wichtige Mauer-Orte
Reste der Berliner Mauer sind auf dem Gelände der Stiftung Topographie des
Terrors erhalten. Die nach dem Mauerfall von Künstlern bemalte „Hinterlandmauer“
an der Mühlenstraße ist als East-Side-Gallery weltweit bekannt. An anderen Orten
hat der Wunsch gesiegt, die getrennten Hälften Berlins auch stadträumlich wieder
zusammenzufügen.
Geschichtsmeile Berliner Mauer / Berliner Mauerweg
Der ehemalige Verlauf der Berliner Mauer ist im Boden mit einer doppelten
Pflastersteinreihe und gusseisernen Tafeln „Berliner Mauer 1961-1989“ markiert.
Die Geschichtsmeile Berliner Mauer zeigt historische Fotos und berichtet in vier
Sprachen über Ereignisse, die sich am jeweiligen Standort zugetragen haben. Die
Geschichtsmeile hat 29 Stationen.
Künstlerische Markierungen
Sieben künstlerische Zeichen markieren die ehemaligen Straßenübergänge an der
Grenze zu West-Berlin. Sie wurden 1996 im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt
und vom Land Berlin zwischen 1997 und 1999 realisiert.
Sonstige Objekte
Hier finden Sie weitere Objekte, wie z.B. die Kapelle der Versöhnung an der
Bernauer Straße oder das sowjetische Ehrenmal in Treptow.
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